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viernes, 29 de noviembre de 2013

Es muß nicht immer Christoph Drösser sein

Bevorzugen Mücken eine Blutgruppe? Übertragen die Biester vielleicht sogar Aids? Stirbt man, wenn Luft in die Adern gespritzt wird? Auf diese und andere weniger blutige Fragen, die uns brennend beschäftigen, antwortet Christoph Drösser in seiner Kolumne Stimmt's in der Zeit. So wissen die aufmerksamen Leser dieses Blogs bereits, wie viel Kubikzentimeter oder Milliliter Luft pro Kilo Körpergewicht so ungefähr nötig sind, um jemanden ins Jenseits zu befördern. Aber, wie viel Blut fließt eigentlich durch unsere Adern, und wie kann man die genaue Blutmenge eines Menschen bestimmen?

Darauf antwortet Ilka Platzek in Die kleine Anfrage in der Sendung Leonardo auf WDR5 vom 21. November 2013. Für alle, die gerne ausrechnen möchten, wie viel Lebenssaft in ihnen kreist, hier die Sendung von Ilka Platzek als Audio und als Manuskript.

Hat Euch Die kleine Anfrage gefallen? Dann gibt es mehr dazu unter http://www1.wdr.de/radio/podcasts/wdr5/leo_kleineanfrage104.html. Das besondere bei dieser Sendung ist, daß die Radiohörer nicht nur ihre Fragen einsenden können, sondern daß sie auch mitraten dürfen, welche von drei möglichen Antworten auf eine Frage richtig ist. Und die Gewinner des Rätsels bekommen eine Schütteltaschenlampe. Ihr wißt nicht, was eine Schütteltaschenlampe ist oder wie so ein Ding funktioniert? Dann fragt doch einfach mal nach!

jueves, 14 de noviembre de 2013

Examen de Fundamentos de la Interpretación Profesional II

El viernes 8 de noviembre concluyó, con su examen, la asignatura Fundamentos de la Interpretación Profesional II de la primera edición del Máster Universitario en Interpretación de Conferencias de la Universidad de Granada. A continuación, los ejercicios concretos a que hubieron de enfrentarse los examinandos.

De acuerdo con la guía docente de la asignatura, el examen debía constar de tres pruebas, a saber:

  • Un ejercicio de traducción a vista, es decir, de reformulación oral en español de un texto escrito en alemán. El texto origen había de tener una extensión de entre 200 y 250 palabras; el nuestro, un Stimmt's inscrito como las restantes partes del examen en el ámbito de las ciencias de la salud, tenía 238.
  • Un ejercicio de interpretación consecutiva, esto es, de reformulación oral en castellano de un discurso expuesto en alemán a continuación de dicho discurso. Dicho discurso debía tener una extensión de entre 300 y 350 palabras: en nuestro caso, vino a echarnos una mano nuestra magnánima cancillera Angela Merkel con un podcast ya clásico sobre el acoholismo juvenil (318 palabras o dos minutos y medio de audio).
  • Un ejercicio de interpretación bilateral, es decir, de reformulación oral de una entrevista con intervenciones en español y en alemán. En nuestra entrevista, una ex enferma de neurodermitis alemana explica a pacientes crónicos españoles cómo consiguió superar la enfermedad alejándose de las pautas de la medicina convencional (su interlocutor es el presidente de la asociación de pacientes de Armilla). La entrevista debía tener entre 300 y 350 palabras y el guión sobre el que la desarrollamos tenía 355 (aunque aquí cabe notar que las ocasionales desviaciones de sentido de las interpretaciones de los examinandos hicieron que tuviéramos que apartarnos del guión original alguna vez).

Los ejercicios se hicieron en el orden en que aparecen en la relación anterior y en directo, lo que tuvo su incidencia en el caso de la bilateral, ya que los examinadores, en nuestros papeles de entrevistador y entrevistada, no nos atuvimos en primera línea al guión que llevábamos escrito, sino al que nos marcaban los examinandos con su interpretación de las preguntas y las respuestas. Cada examinando se sometió a las tres pruebas de un tirón, una detrás de otra, y cada examen completo vino a durar una media hora. En el laboratorio en que tuvieron lugar las pruebas, cada examinando estuvo solo con los examinadores durante la duración completa del examen, que fue grabado en su totalidad.

Para los examinandos y los curiosos, aquí tenéis los textos (Stimmt's, discurso y entrevista):

  • Stimmt's?: Stirbt man, wenn Luft in die Adern gespritzt wird? [a vista]: audio - print
  • Podcast der Bundeskanzlerin Angela Merkel #16/08 [consecutiva]: video - print
  • Entrevista Ursula Gräber/presidente de la asociación de pacientes crónicos de Armilla [bilateral]: print

Los profesores, examinadores —y quienes hemos elaborado los materiales de examen— somos Macarena Pradas y el que suscribe, Carlos Guerrero. La asignatura, veinte horas semanales durante tres semanas seguidas, ha sido intensa, incluso agotadora. Los resultados, aunque está feo que lo diga uno de los interesados, son alentadores: de prácticamente cero a los ejercicios descritos más arriba en menos de un mes. En cuanto a las notas que han obtenido los examinandos, cien por cien de aprobados. Mucho, mucho más no se puede pedir.

martes, 5 de noviembre de 2013

Wir stehen sehr hoch in Frau Merkels Schuld

Man kann der eisernen Kanzlerin vieles vorwerfen —nur nicht, daß ihre Podcasts für den Dolmetschunterricht ungeeignet seien.

Denn die Lokführerin Europas spricht klar, langsam und deutlich genug, ihre Gedanken sind logisch, fast könnte man sagen mathematisch gegliedert —und selten kommt aus ihrem Munde etwas wirklich Überraschendes, was dem Dolmetscherlehrling unbedingt zugute kommt.

So geschehen also auch im Podcast vom 05. Oktober 2013, in dem die siegreiche Merkel von einer Studentin der Kommunikationswissenschaften zu den Errungenschaften der nahen Vergangenheit und den Herausforderungen der unmittelbaren Zukunft interviewt wird. Dabei zeigt sich wieder, daß die Frau im Amt einen Meisterplan hegt, um Deutschland eine Vorreiterrolle auf globaler Ebene zu sichern.

Nun zur Arbeit, die Euch allmählich in professionelle Dolmetscher verwandeln soll. Verfahren wird wie immer:

  • Zunächst einmal schaut Euch bitte das Video aufmerksam und mit offenen Ohren an;
  • dann geht es zur aufgearbeiteten Audiofassung, wo die deutschen Originalfragen durch ins Spanische gedolmetschte Entsprechungen ersetzt worden sind: Hört Euch zuerst das komplette Interview an, dann jede Frage mit der dazugehörigen Antwort einzeln. Es geht wie immer darum, den Sinn des Textes zu extrahieren, wobei das Verstandene Hörgang für Hörgang ergänzt wird, bis der komplette Inhalt erfaßt worden ist. Zahlen und eventuell vorkommende Eigennamen dürft Ihr beim Hören niederschreiben, ansonsten bitte keine Notizen.
  • Wenn Ihr meint, so gut wie alles verstanden zu haben und am besten gar in der Lage seid, Merkels Erörterungen Punkt für Punkt zu rekonstruieren, dann dürft Ihr zur Printfassung greifen, Übersetzungsprobleme identifizieren und lösen.
  • Erst jetzt wird die Aufnahme des Interviews ins Spanische bzw. ins Deutsche gedolmetscht, zuerst Stück für Stück, schließlich ganz. Dabei wird nicht in das Skript geschaut.

Mit Übungen dieser Sorte versuchen wir den Übergang vom Übersetzen aus dem Stegreif ins konsekutive Dolmetschen (dialogisch und monologisch) zu schaffen. Unzählige brauchbare Materialien liefert uns die Bundeskanzlerin direkt seit Juni 2006: Schaut Euch einfach in ihrer Mediathek um!

viernes, 25 de octubre de 2013

Nur 20 Wochenstunden, Selbststudium und Lob des Recycelns

Im Durchschnitt belegen die Teilnehmer des Masterstudiengangs Máster Universitario en Interpretación de Conferencias um die 20 Stunden pro Woche: Tag für Tag, montags bis freitags, 30 Wochen lang —und es wird davon ausgegangen, daß sie sich aktiv und täglich am Unterricht beteiligen. Das ergibt eine beträchtliche Belastung für alle Teilnehmer: Für die Dozenten, die den Gradostudiengang selbstverständlich nicht vernachlässigen dürfen, während Sie im Máster lehren —was kurzfristig für Wochenarbeitszeiten weit jenseits der 60-Stundenmarke sorgt; und für die Studierenden, die sich eine Zeitlang werden umstellen müssen, wenn sie die Studienbedingungen erfüllen wollen, nebenbei vielleicht so was wie einen Job, Familie oder ein Haustier haben und ab und zu essen und schlafen wollen.

Im Falle des Kurses, den ich zusammen mit meiner Kollegin Profa. Macarena Pradas erteile, ist es sehr wichtig, daß sich jeder darüber im klaren ist, daß die 20 Stunden allein, so gigantisch diese Stundenzahl auch wirken möge, kaum ausreichen werden, um am Ende übernächster Woche mittelschwere Texte vom Deutschen ins Spanische richtig aus dem Stegreif zu übersetzen und Übungen des bilateralen und konsekutiven Gesprächsdolmetschens halbwegs vernünftig zu meistern. Egal wie viele Stunden erteilt werden, im Unterricht kann man genaugenommen nur exemplarisch vorgehen: Man kann zum Beispiel zeigen, worin eine Stegreifübersetzung besteht und was man als Dolmetscher beachten muß, um einen Text selbst auf deutsch zu lesen und seinen Inhalt quasi gleichzeitig auf spanisch vorzutragen —und dann kann man diese Übung mit Ausgangstexten verschiedener Schwierigkeitsstufen ein paarmal wiederholen. Nur dadurch wird kaum die Geschicklichkeit erlangt werden können, die für eine professionelle traducción a vista nötig ist. Also ist Selbststudium gefragt.

Selbststudium besteht natürlich nicht nur darin, daß man sich selbst eingehend betrachtet und dabei seine Schwächen und Stärken feststellt (wobei das nicht nur als Joke intendiert ist). In unserem Falle besteht Selbststudium vielmehr darin, daß die Studierenden außerhalb der regulären Unterrichtsstunden weiterhin das üben, was Ihnen im Unterricht gezeigt wurde —wenn machbar, am liebsten in der Gruppe: So ist jeder abwechselnd Dolmetscherlehrling und Dolmetschlehrer. Ist man beständig, bringt das bestimmt genauso viel wie die Sitzungen in Anwesenheit eines Dozenten.

Materialien zum Üben gibt es auf linguistics for fun zuhauf, insbesondere für traducción a vista. Dabei handelt es sich sowohl um Übungen, die eigens für den Máster erstellt worden sind (wie z. B. im Post Karnewahl der Parteien), als auch um solche, die ursprünglich für andere Zwecke ausgearbeitet wurden (z. B. für Kurse des Fachübersetzens oder des Konferenzdolmetschens in den Studiengängen Grado und Licenciatura). Ihr gelangt zu diesen gewissermaßen recycelten Inhalten, indem Ihr die entsprechenden Labels in der rechten Sidebar des Blogs anklickt. Im jetzigen Stadium des Kurses sind die Übungsstimmt's unbedingt empfehlenswert. Es handelt sich um lockere einführende populärwissenschaftliche Texte, bei deren Übersetzung aus dem Stegreif sich rasch ein gewisses Erfolgsgefühl einstellen dürfte: Das schafft Vertrauen!

Im großen und ganzen sollt Ihr den Anweisungen folgen, die in diesem Post erörtert werden. Bedenkt dabei aber, daß das Ziel der Übung für die angehenden Fachübersetzer darin besteht, möglichst genaue, am besten druckreife Übersetzungen zu liefern, während Ihr eine weitgehend fehlerfreie aber vor allen Dingen fließende mündliche Übersetzung anstreben sollt.

Ferner gibt es auf linguistics for fun auch Inhalte, bei denen bei allem Lerneifer der Genuß nicht zu kurz kommen dürfte: Wie bei den Hörkaminern, sehr unterhaltsam und sehr geeignet, um das Ohr an die schreckliche deutsche Sprache zu gewöhnen (hier einige didaktische Empfehlungen dazu). Schaut Euch doch einfach mal um!

martes, 15 de octubre de 2013

El Máster en Ideal

Ideal, el periódico local de Granada, se hace eco en esta noticia de la impartición en nuestra Universidad del Máster Universitario en Interpretación de Conferencias al que contribuyo, muy modestamente, con un par de créditos en el módulo de Fundamentos de la Interpretación Profesional.

Está bien que los medios se interesen por lo que uno hace; y el artículo en sí tampoco está mal, sobre todo por la manera sencilla, didáctica, inteligible en que la Profa. Anne Martin aclara algunas cuestiones relacionadas con los estudios y la profesión del intérprete en estos tiempos de agitada inmovilidad.

La titulación es nueva, los estudios, no: materias muy similares a las del nuevo Máster, por no decir las mismas, ya se impartían en la licenciatura —y aun la diplomatura— que precedieron al nuevo grado Bologna-style; por menos dinero, para más estudiantes y con una calidad esperemos que comparable (de esto último nos iremos cerciorando a medida que vaya avanzando la nueva titulación). Vamos, que el Máster es la solución boloñesa a un problema que no existía antes de que la propia Bolonia pergeñara los nuevos grados sin contenidos especializados y allanara, de este modo, el camino para una mercantilización de los estudios universitarios que ya no parece admitir discusión. Por otra parte (de entre dos males, el menor), la situación de debilidad en que pueden quedar estudios o especialidades que no han conseguido la aprobación de un Máster propio para dotar de mayor entidad y trascendencia a sus grados demuestra que sí que está bien que exista este Máster nuestro.

En resumen y a modo de consuelo: que esto es Bolonia —¡aú, aú, aú!— y el frío glacial del EEES se soporta algo mejor con el abriguito del Máster sobre los hombros. Pero hace un frío de tres pares de cojones.

domingo, 22 de septiembre de 2013

Karnewahl der Parteien

Heute um Punkt 18:00 Uhr schließen die Wahllokale in ganz Deutschland. Bis dahin müssen die Wahlberechtigten entscheiden, ob sie weiter von Angela Merkel regiert werden wollen oder ob sie es diesmal doch lieber mit Peer Steinbrück versuchen möchten —wenn die Prognosen stimmen.

In ihrem Artikel Wir haben die Wahl, der am 29. August 2013 in der Wochenzeitung Die Zeit erschienen ist, erläutern Elisabeth Niejahr und Kolja Rudzio, wofür die wichtigsten deutschen Parteien stehen und welche konkreten Folgen ihr Wahlsieg für den einzelnen Bürger mit sich bringen kann.

Hier liegt der Text als Audiofassung und schriftlich vor und soll künftigen Masterstudierenden als ergänzende Übung im Modul Fundamentos de la Interpretación Profesional des Máster Universitario en Interpretación de Conferencias dienen. Ähnliche Aufgaben kommen auf Euch als Einführung zu Beginn des Kurses zu.

Bei der Hör-, Lese- und Dolmetschübung geht bitte folgendermaßen vor:

  • Hört Euch den Text mindestens zweimal aufmerksam an, ohne Euch dabei Notizen zu machen.
  • Versucht Euch dann daran zu erinnern, wofür die verschiedenen Parteien jeweils stehen und notiert es stichpunktartig.
  • Hört den Text noch einmal und ergänzt gegebenenfalls Eure Aufzeichnungen. Solltet Ihr in der Gruppe arbeiten, besprecht bitte Eure Ergebnisse.
  • Nun dürft Ihr zum geschriebenen Text greifen: Versucht eventuelle Übersetzungsprobleme zu identifizieren und zu lösen.
  • Erst jetzt ist der Moment für eine Übersetzung aus dem Stegreif ins Spanische gekommen.

Möglicherweise kommt es sowieso zu einer großen Koalition, was eine Angleichung der zum Teil recht gegensätzlichen Programme der beiden großen Parteien mit sich bringen würde: Wir werden sehen. Doch diese Übung hat auch noch nach dem Wahlabend Sinn, denn wie hieß es doch noch gleich: Nach der Wahl, ist vor der Wahl!